Es war ein tolles Heimspiel vor über 7.000 Fans für den Fuldaer Tobias Sammet - er rockte am Dienstag den Domplatz mit seinem Metal-Projekt Avantasia. Die Fans erlebten einen unvergesslichen Sommerabend voller epischer Melodien, starker Stimmen und einer bildgewaltigen Inszenierung. Sammet trifft das Konzert auf den Punkt: "Es ist total geil, Fulda." Und vor allem: Am Ende gab es eine große Überraschung.
Pünktlich zu Konzertbeginn regnete es zwar, doch schon nachdem "Creepshow" zu Ende ging, kam auch schon wieder die Sonne raus. "Die meisten von Euch kenne ich persönlich", begrüßte Sammet seine Fans mit einem Augenzwinkern. Aber bei den vielen Shows, die er schon mit Avantasia und Edguy in seiner Heimat gespielt hat, ist das auch eigentlich kein Wunder. "Das ist etwas ganz Besonderes, hier in der Heimat zu spielen. Vorhin ging mir schon ein bisschen die Düse", gab der Fuldaer zu.
Pünktlich zu Konzertbeginn regnete es zwar, doch schon nachdem "Creepshow" zu Ende ging, kam auch schon wieder die Sonne raus. "Die meisten von Euch kenne ich persönlich", begrüßte Sammet seine Fans mit einem Augenzwinkern. Aber bei den vielen Shows, die er schon mit Avantasia und Edguy in seiner Heimat gespielt hat, ist das auch eigentlich kein Wunder. "Das ist etwas ganz Besonderes, hier in der Heimat zu spielen. Vorhin ging mir schon ein bisschen die Düse", gab der Fuldaer zu.

Schon vor wenigen Tagen im exklusiven O|N-Interview sagte Sammet zu seinem Konzert in der Heimat: "Wenn man dann auf den Domplatz kommt, wird man demütig. Das ist meine Heimat. Man wird sich bewusst, welche Dimension das hat und wie viel Freundschaftlichkeit und alte Verbundenheit uns von der Stadt und den Leuten entgegengebracht werden. Das ist ein immenser Vertrauensvorschuss, sowas verpflichtet."



"Jetzt bin ich hier auf dem Domplatz. Das ist einfach unglaublich."
Wer die Avantasia-Show kennt, der weiß, dass Sammet einen bunten Mix aus Songs seiner über 25-jährigen Avantasia-Karriere und den neun Alben mitbringt. Darunter Stücke aus dem 2025 erschienenen Album "Here Be Dragons" und ältere Hits wie "Reach Out For The Light". Doch nicht nur die Songs überzeugten, die live noch viel besser sind als auf der Platte. Auch die Bühnenshow ist einmalig. Die große Leinwand auf der Bühne wurde an die jeweiligen Stücke mit unterschiedlichen Hintergründen angepasst. Dazu kommen Nebel, Feuer und Licht - das darf bei einem Metal-Konzert nicht fehlen.

Wer Tobias Sammet kennt, der weiß, dass die Show auch oft aus Anekdoten und einem ganz speziellen Humor besteht. Erfürchtig sagt er aber: "Von Magdlos über Großenlüder und Poppenhausen und den Jugendtreff Ochsenwiese - jetzt bin ich hier auf dem Domplatz. Das ist einfach unglaublich."
Düstere Klanglandschaften, facettenreiche Gesangspassagen und tiefe Heavy-Metal-Klänge prägten die Avantasia-Show in der Domstadt. Wie immer bei Avantasia steht Tobias Sammet nicht alleine auf der Bühne. Viele Metal-Ikonen waren auch in Fulda mit dabei. Darunter Kenny Leckremo, Tommy Karevic, Bob Cattley, Ronnie Atkins, Herbie Langhans sowie Chiara Tricarico. Für die passende Musik zu den Rockern zählten Sascha Paeth und Arne Wiegand an den Gitarren, Bassist Andre Neygenfind und Schlagzeuger Felix Bohnke. Am Keyboard war Michel Rodenberg.
Düstere Klanglandschaften, facettenreiche Gesangspassagen und tiefe Heavy-Metal-Klänge prägten die Avantasia-Show in der Domstadt. Wie immer bei Avantasia steht Tobias Sammet nicht alleine auf der Bühne. Viele Metal-Ikonen waren auch in Fulda mit dabei. Darunter Kenny Leckremo, Tommy Karevic, Bob Cattley, Ronnie Atkins, Herbie Langhans sowie Chiara Tricarico. Für die passende Musik zu den Rockern zählten Sascha Paeth und Arne Wiegand an den Gitarren, Bassist Andre Neygenfind und Schlagzeuger Felix Bohnke. Am Keyboard war Michel Rodenberg.






Eine große Überraschung am Ende
Am Ende wurde es nochmal emotional. Hier spielte Sammet am Klavier das Stück: "Lucifer". Er sagt dazu: "Ich habe mir immer mal gewünscht, vor dem Dom Klaiver zu spielen." Und dann die große Überraschung . Die Leinwand wird plötzlich schwarz. Dann steht dort geschrieben: "EDGUY 25.06.2027 Fulda Domplatz". Heißt: Edguy ist wieder zurück. Die Band, mit der vor rund 30 Jahren alles anfing, kommt wieder zurück. Und dann auch noch auf den Domplatz. Die Fans konnten es kaum glauben.
Nach fast drei Stunden Metal-Show sagt Sammet: "Hier hat alles angefangen. Ich bin glücklich, mit euch gespielt zu haben. Wir kommen immer wieder zurück. Nächstes Jahr sehen wir uns hier mit Edguy." Und die Vorfreude aufs nächste Jahr wächst damit. (Moritz Pappert) +++
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