Hessentag 2026 in Fulda

Hessentag in Fulda

Fulda feiert Hessentag – feiere mit!

DRK FuldaGiebel BauWemagFörstinaBickhardt BauLotto HessenSiebertWerner Gruppe - Damian Werner

Hessentag 2026 in Fulda

Offizieller Medienpartner
"Im Herzen eins":  Ökumenisches Videoformat führt Hessentags-Botschaft weiter

In der Folge "Braucht Gott ein Haus aus Stein?" des ökumenischen Videoformats "Drei Fragen, zwei Positionen und "Im Herzen eins"" diskutieren Christian Schel und Björn Hirsch (r.), Referent für Pastorale Innovation im Bistum Fulda, über Kirchengebäude, Glaubensorte und Gottesbegegnung außerhalb klassischer kirchlicher Räume. | Fotos: Bistum Fulda / Luca Karsai


Teilen:

Kirchen bleiben im Gespräch

"Im Herzen eins": Ökumenisches Videoformat führt Hessentags-Botschaft weiter

Der Hessentag in Fulda ist vorbei, doch die zentrale Botschaft des gemeinsamen Kirchenprogramms wirkt weiter. Unter dem Leitwort "Im Herzen eins" zeigt ein ökumenisches Videoformat, wie Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen konstruktiv miteinander ins Gespräch kommen können. In drei Folgen diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche über Themen, die beide Konfessionen bewegen.

Dabei wird deutlich: Einheit bedeutet nicht, immer derselben Meinung zu sein. Sie entsteht dort, wo Menschen einander zuhören, Unterschiede respektieren und im Dialog bleiben – ein Impuls, der weit über den Hessentag hinausreicht.

"Im Herzen eins" heißt nicht, dass alle dasselbe denken müssen. Diese Erfahrung prägte das gemeinsame Kirchenprogramm beim Hessentag in Fulda und steht auch im Mittelpunkt eines ökumenischen Gesprächsformats, das Bistum Fulda und Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) anlässlich des Hessentags entwickelt haben. Das Format greift die Frage auf, was Menschen verbindet, wenn sie unterschiedliche Perspektiven haben.

In der Folge "Braucht die Kirche ein digitales Update?" diskutieren Pfarrer Jörg Niesner (l.) und Pfarrerin Svenja Neumann über Kirche, digitale Räume und reale Begegnung.

In der Folge "Braucht die Kirche ein digitales Update?" diskutieren Pf…

Unterschiede aushalten Zwei Personen diskutieren jeweils ein Thema, drei Fragen führen durch das Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Kirche, Gottesdienst, digitalen Räumen und Orten der Gottesbegegnung. So führt das Videoformat die Botschaft des Hessentags-Programms weiter: Gemeinsamkeit entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern durch Gespräch, gegenseitiges Verstehen und die Bereitschaft, Unterschiede auszuhalten.

Ziel des Formats ist nicht der schnelle Kompromiss. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Verständnis und Akzeptanz für die jeweils andere Position. Wie in der Ökumene gilt auch hier: Das Ziel kann ähnlich sein, auch wenn die Wege dorthin verschieden sind. Menschen, die trotz unterschiedlicher Ansichten in den Dialog treten, können so zu einem Beispiel für respektvollen Umgang miteinander werden. Das gilt auch über kirchliche Fragen hinaus.

Kirche, Gottesdienst und digitale Räume

Die drei Folgen greifen unterschiedliche Themen auf. In der Folge "Braucht die Kirche ein digitales Update?" diskutieren die evangelische Pfarrerin Svenja Neumann aus Hanau und Pfarrer Jörg Niesner, der als "Insta-Pfarrer" mit christlichen Inhalten in sozialen Netzwerken präsent ist. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Social Media für Kirche mehr sein kann als ein zusätzlicher Kanal und wo digitale Kommunikation reale Begegnung nicht ersetzen kann.

In der Folge "Braucht es neue Wege, Gottesdienst zu feiern?" sprechen (v. l.) Niklas Beck, Pastoralreferent im Bistum Fulda, und Holger Biehn, evangelischer Pfarrer in Flieden, über traditionelle und neue Formen des Gottesdienstes.

In der Folge "Braucht es neue Wege, Gottesdienst zu feiern?" sprechen…

Eine weitere Folge fragt: "Braucht es neue Wege, Gottesdienst zu feiern?" Darüber sprechen Niklas Beck, Pastoralreferent im Bistum Fulda, und Holger Biehn, evangelischer Pfarrer in Flieden. Im Mittelpunkt steht die Spannung zwischen traditionellen Gottesdienstformen, neuen Feierformen, ökumenischer Praxis und der Frage, wie Kirche Menschen erreicht, die sich von ihr entfernt haben oder ihr bisher kaum begegnet sind.

In der Folge "Braucht Gott ein Haus aus Stein?" diskutieren Björn Hirsch, Referent für Pastorale Innovation im Bistum Fulda, und Christian Schel, der sich ehrenamtlich in seiner Gemeinde und im Organisationsteam des Pfingstfests in Hilders engagiert. Das Gespräch nimmt die Bedeutung von Kirchengebäuden ebenso in den Blick wie Formen von Glauben und Gottesbegegnung außerhalb klassischer kirchlicher Räume.

Die Gespräche wurden aus Anlass des Hessentags im Domgarten direkt neben dem Fuldaer Dom aufgezeichnet. Die drei Folgen sind auf dem YouTube-Kanal des Bistums Fulda zu finden. (mis/pm) +++