Während die meisten Standbetreiber bereits ihre Sachen gepackt und das Hessentagsgelände verlassen haben, sind die Abbauarbeiten in den Fulda-Auen noch längst nicht vorüber. | Fotos: Philipp Gerhard
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Tonnenweise Kabel und unzählige Zelte
Rückkehr zur Natur: Die Abbauarbeiten laufen in den Auen auf Hochtouren
Während die meisten Standbetreiber bereits ihre Sachen gepackt und das Hessentagsgelände verlassen haben, sind die Abbauarbeiten in den Fulda-Auen noch längst nicht vorüber. Traktoren, Lkw und Radlader brausen durch die Grüne Lunge Fuldas und tun alles dafür, um das Gebiet wieder in den Vor-Hessentags-Zustand zu bringen.
Die Fulda-Auen kehren zurück in ihren Vor-Hessentags-Zustand
Unter anderem verabschieden sich schon einige der Toiletten-Container, die mithilfe von Kränen auf die Lastwagen gehoben werden - aber auch Kiloweise Stroh und Mulch werden geschippt und gekehrt. Omexom, Hessen-Forst, aber beispielsweise der Bauernverband sind auf jeden Fall schwer beschäftigt.
Rückkehr zur Natur in den beliebten Fulda-Auen
Nach dem Hessentag bleibt wieder Zeit für mehr Entspannung...
Zwar piept und hämmert es an einigen Stellen, dennoch nutzen schon jetzt wieder einige Fuldaer die Möglichkeit, nach all dem Hessentags-Trubel entspannte Stunden in den Auen zu verbringen. Die "Natur auf der Spur"-Erlebniswelt war nämlich sehr beliebt während des zehntägigen Landesfestes. Mit vielen Mitmach-Stationen zog das Hessentags-Highlight abertausende Besucher in das sonst so ruhige Grün. Wenn dann im Laufe der nächsten Tage jedes Zelt und jede Hütte abgebaut und alle Kabel eingerollt sind, dürften sich auch wieder mehr Picknick-Fans und Spaziergänger in die Fulda-Auen.
Manch einer ist fast fertig, andere müssen sich noch gedulden.
Toiletten-Container - Adé!
Mitarbeiter der Firma Omexom erklärten, dass die Arbeiten noch einige Zeit andauern dürften - vermutlich sogar bis zum Ende der nächsten Woche. "Wir haben über das gesamte Gelände kilometerlange Kabel verlegt, die müssen wir nun wieder abtransportieren." Sechs Lkw gefüllt je rund 23 Tonnen Kabeln, Schaltschränken oder Steckdosen sind auf dem Hessentag verlegt worden. "Viele Kabel liegen allerdings auch unter den Zelten und Hütten, deshalb müssen wir uns stück für Stück durcharbeiten und können erst weitermachen, wenn alles abgebaut ist", erklärte uns ein Mitarbeiter. Eine ähnliche Problematik stellte sich auch bei einer anderen Firma heraus, die gerade dabei war Kiloweise Rindenmulch zu schippen. "Wir können hier erst fertig werden", wenn die Zelte weg sind. Deshalb schaffen wir es heute nicht mehr komplett", erklärten auch sie.
An anderen Stellen gehen die Abbauarbeiten jedoch etwas schneller voran und sind fast fertig. Der Bauernverband war nur noch mit wenigen letzten Handgriffen beschäftigt. Hessen-Forst hingegen hat noch einiges vor sich - sie müssen beispielsweise noch all die Holzhütten in der Erlebniswelt abbauen, was noch eine ganze Weile dauern kann. Sie versuchen aber bei der drückenden Hitze natürlich ihr Bestes, um so schnell wie möglich fertig zu werden. (pg) +++
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