Hessentag 2026 in Fulda

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Beim 73. Europäischen Wettbewerb gab es Bronze für Fulda

Beim 73. Europäischen Wettbewerb gelang auch Fulda aufs Treppchen | Fotos: Felix Weigl


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Preisverleihung für Schüler im Stadtschloss

Beim 73. Europäischen Wettbewerb gab es Bronze für Fulda

Wie erleben junge Menschen Europa – und wie möchten sie es mitgestalten? Mit diesen Fragen haben sich 74.938 Schülerinnen und Schüler in der 73. Runde des Europäischen Wettbewerbs auseinandergesetzt. Im Fürstensaal des Stadtschlosses Fulda fand am Donnerstag die Bundessiegerehrung statt.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßte die Sieger im Stadtschloss

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßte die Sieger im Stadtsch…

Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), Oberbürgermeister der Domstadt, begrüßte die Schülerinnen und Schüler, deren Lehrkräfte sowie einige Vertreter aus der Politik im schönsten Saal des Stadtschlosses. Sein großer Dank ging an europabegeisterte und engagierte Lehrer, die ihre Schüler motivieren. Unter dem Jahresmotto "Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!" machten sich bundesweit Schüler für den Wettbewerb Gedanken, was Europa für sie bedeutet.

Der Europäische Wettbewerb wurde 1953 in Frankreich als Aufsatzwettbewerb initiiert und wird seit 1954 auch in Deutschland durchgeführt. Er gilt damit als der älteste Schülerwettbewerb. Jedes Jahr beteiligen sich mehr als 1.300 Schulen sowie bis zu 75.000 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen an diesem traditionsreichen Wettbewerb.

Armin Schwarz (CDU), hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chancen

Armin Schwarz (CDU), hessischer Minister für Kultus, Bildung und Chanc…

Auch in Videoform gab es Beiträge

Auch in Videoform gab es Beiträge

Weitere Grußworte kamen von Armin Schwarz (CDU), dem hessischen Minister für Kultus, Bildung und Chancen. Er schickte die ersten Grüße allerdings zunächst direkt an Fulda, die auch für ihn während des Hessentags die schönste Landeshauptstadt ist. Die Domstadt sei europäisch bestens vernetzt und eine tolle Kulisse für die Siegerehrung.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Benjamin Tschesnok (CDU), Bürgermeister von Hünfeld.

"Gewalt ist keine Option!"

Wo es früher nur um Aufsätze ging, sind die Einsendungen mittlerweile breiter aufgestellt. Bilder, Collagen, kreative Texte gehören genauso dazu wie Geschichten oder Videos. In insgesamt 13 Aufgaben setzten sich die Teilnehmenden künstlerisch und kritisch mit Themen wie Menschenrechten, Gleichberechtigung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischen Prinzipien auseinander. Ihre Arbeiten greifen aktuelle Herausforderungen auf und formulieren klare Erwartungen an und für ein starkes, wertebasiertes Europa.

Der Text von Patrizia Hofmann wurde von der Jury ausgewählt

Der Text von Patrizia Hofmann wurde von der Jury ausgewählt

Auch die Marienschule in Fulda nahm teil – und gewann. Patrizia Hofmann erhielt die Auszeichnung "Beste Arbeit" in der Kategorie Text. Unter dem Thema "Gewalt ist keine Option!" reichte sie ihren Text ein und überzeugte die Jury. Die Aufgaben sind in verschiedene Altersstufen aufgeteilt, Schülerinnen und Schüler können sich bei verschiedenen Themen kreativ austoben.

Die prämierten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie junge Menschen Europa wahrnehmen und welche Werte ihnen für die Zukunft des Kontinents besonders wichtig sind. So sei auch eine Botschaft des Wettbewerbs, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. (fw/pm) +++

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