Tanja und Matthias B. kommen aus der Point-Alpha-Gemeinde Rasdorf (Kreis Fulda) und hatten sich vorgenommen, täglich dem Hessentag einen Besuch abzustatten. Unter unvorhersehbaren Vorkommnissen zog es das Ehepaar allerdings erst am Donnerstag erstmals auf die Festmeile.
In der Bahnhofsstraße gestartet, liefen die beiden durch das Konzeptkaufhaus Karl über das Polizei Bistro im Museumshof bis hin zum Weindorf und der Aussichtsplattform im Schlosshof. "Die Wegbeschreibung ist sehr gut. Man kann nichts verpassen und kommt überall vorbei", loben die beiden. Das Highlight bislang ist das vielfältige Angebot aus Kulinarik, Musik und Tanz. "Es wird sehr viel angeboten, da ist es schwer, sich für etwas zu entscheiden", sagt Matthias B.

Tanja und Thomas aus Rasdorf freuen sich über das vielfältige Angebot…


Schattige Plätzchen suchen
Gegen die steigenden Temperaturen sollen genügend Abkühlung und Pausen unter den vielen Sonnenschirmen und schattigen Plätzchen helfen. Sollten sie während ihres ersten Besuches nicht alles gesehen haben, werden sie dem Hessentag am Wochenende nochmal einen Besuch abstatten. "Wir haben uns keinen Stress gemacht, alles sofort sehen zu müssen", so Tanja B. Die Bus- und Zugverbindungen, die extra für den Hessentag geschaffen wurden, laden zu einem zweiten Besuch ein. "Es ist alles sehr gut geplant und organisiert. Die Atmosphäre ist einfach toll", sind sich beide einig.

Ulrike Keller und Anna Dvorak genießen das gute Wetter.

Domplatzkonzerte vor bezaubernder Kulisse
Ebenfalls gemeinsam unterwegs sind die Freundinnen Anna Dvorak aus Schlitz-Bernshausen (Vogelsbergkreis) und Ulrike Keller aus Fulda-Großenlüder. Bereits am Samstag waren die Frauen vor dem Konzert von Roland Kaiser auf dem Hessentag unterwegs und haben sich insbesondere den Bereich rund um die Fulda-Aue angesehen. Dabei zeigen sie sich vor allem von dem vielfältigen Angebot sowie den Domplatzkonzerten begeistert. "Der Domplatz ist optimal für solche Konzerte.
Dagmar und Thomas kommen extra aus Hanau auf den Hessentag.


Ältere Menschen stehen vor Herausforderungen

"Viele ältere Leute von außerhalb sagen, dass die Planung nicht optimal gelaufen ist", so Paul, der sich sonst begeistert zeigt. "Ansonsten ist alles gut durchdacht". Auch auf die Hitze habe die Stadt Fulda mit vielen schattigen Plätzchen oder Fächern, die ausgeteilt werden, gut reagiert.
Menschen reisen aus ganz Hessen - und darüber hinaus an
Die weiteste Anreise hat das Ehepaar Dagmar und Thomas D. aus Hanau (Main-Kinzig-Kreis). Die Innenstadt mit dem Innungsbereich am Borgiasplatz, dem Polizeibistro sowie dem Weindorf haben sie sich bereits angesehen. Der Bereich um die Fulda-Aue soll noch folgen. Begeistert zeigt sich das Ehepaar von der guten Organisation der Hessentagsstraße.



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