Der Hessentag in Fulda ist schon jetzt ein voller Erfolg für die Verantwortlichen - die Eine-Million-Besucher-Marke wird mit ziemlicher Sicherheit geknackt. Einer, der den Hessentag verantwortet, ist der Chef der Staatskanzlei, Benedikt Kuhn. Im OSTHESSEN|NEWS-Interview auf der Dachterrasse des Konzepthauses Karl spricht der 40-Jährige über das Landesfest, den "Allmächtigen Handkäs" – und darüber, warum der Hessentag jeden einzelnen Euro wert ist.
Kuhn ist hauptverantwortlich für die Landesregierung, für den Hessentag. Die zentrale Verantwortung tragen allerdings die Kommunen. "Wir schauen, dass wir das als Land intensiv unterstützen, mit signifikanten finanziellen Mitteln für Investitionen in die Region und die Ausrichtung, aber eben auch organisatorisch", so Kuhn. Er selbst ist verantwortlich für die Koordination und Organisation seitens der Landesregierung.
"Es ist schon jetzt ein Hessentag, der wirklich Maßstäbe setzt. Wir erleben eine enorm gute Stimmung, ein enorm starkes Gemeinschaftsgefühl und eine unglaubliche Vielfalt an Programmpunkten. Fulda schenkt den Hessen über 1.200 kostenfreie Veranstaltungen. Damit ist es auch ein Fixpunkt, nicht nur für die Region, sondern für das ganze Land und weit darüber hinaus", erklärt Kuhn. Und er lobt auch den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU): "Das ist ein toller Hessentag, den er mit seinem Team und seiner leistungsstarken Verwaltung hier auf die Beine gestellt hat."
Kuhn ist hauptverantwortlich für die Landesregierung, für den Hessentag. Die zentrale Verantwortung tragen allerdings die Kommunen. "Wir schauen, dass wir das als Land intensiv unterstützen, mit signifikanten finanziellen Mitteln für Investitionen in die Region und die Ausrichtung, aber eben auch organisatorisch", so Kuhn. Er selbst ist verantwortlich für die Koordination und Organisation seitens der Landesregierung.
"Es ist schon jetzt ein Hessentag, der wirklich Maßstäbe setzt. Wir erleben eine enorm gute Stimmung, ein enorm starkes Gemeinschaftsgefühl und eine unglaubliche Vielfalt an Programmpunkten. Fulda schenkt den Hessen über 1.200 kostenfreie Veranstaltungen. Damit ist es auch ein Fixpunkt, nicht nur für die Region, sondern für das ganze Land und weit darüber hinaus", erklärt Kuhn. Und er lobt auch den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU): "Das ist ein toller Hessentag, den er mit seinem Team und seiner leistungsstarken Verwaltung hier auf die Beine gestellt hat."

"Ohne die Ehrenamtler würde gar nichts gehen"

O|N-Reporter Moritz Pappert

"Ohne die Ehrenamtler würde gar nichts gehen"
Zwar wird sehr wahrscheinlich die Eine-Million-Besucher-Marke erreicht, aber laut Kuhn zählt noch etwas anderes. "Man kann einen Hessentag nicht nur an den bloßen Zahlen bemessen, sondern eben an der Stimmung, an der Atmosphäre vor Ort. Die ist gigantisch, die ist großartig und deswegen ist es ein Rekordhessentag, aber mehr deswegen, was hier stattfindet, was hier geboten ist und wie die Leute es erleben, als nur an der bloßen Anzahl der Besucherinnen und Besucher", so der Staatskanzlei-Chef.
Aber was wäre ein Hessentag ohne die, die ihn auf die Beine stellen? In Fulda sind das über 700 Ehrenamtler. "Ohne die würde gar nichts gehen, nur mit den Ehrenamtlichen ist das möglich, und das ist etwas, was die Region auszeichnet." Bei dem Besuch auf dem Hessentag hat sich Kuhn vom "Fulda-Feeling" anstecken lassen, wie er gegenüber O|N erklärt. "Ich bin ja mittlerweile großer Fan der Mambo Kingx, die ich jetzt schon mehrfach erleben durfte, und habe einen Ohrwurm von "Heimat"."
Kontrovers diskutiert werden die Kosten und die Dauer des Hessentages. Besonders in einer immer schwieriger werdenden Haushalts-Situation - auch in Fulda. "Es ist das größte Landesfest Deutschlands. Es wird natürlich immer wieder auch hinterfragt, das ist auch richtig so. Aber ich bin überzeugt: Der Hessentag ist jeden einzelnen Euro wert. Er muss genauso sein, wie er ist. Er muss zehn Tage dauern, er muss jedes Jahr kommen und er setzt immer wieder einen Investitionsimpuls für die Region, der bleibt", betont Kuhn. Zumal sich die Fixkosten nur gering ändern würden, wenn der Hessentag verkürzt werden würde. Der Hessentag sei für ihn ein "Ort der Begegnungen". "Er trägt dazu bei, Zusammenhalt zu stärken und Spaltung vorzubeugen. Er stärkt die Gemeinschaft. Raus aus den Filterblasen, ab nach Fulda – das ist das Motto."

"Der allmächtige Handkäs" als Highlight
Ein Highlight war für ihn die große Spotlight-Musical-Gala mit dem Stück "Der allmächtige Handkäs". Benedikt Kuhn hat das Stück im Rahmen des 80-Jahre-Hessen-Jubiläums mit initiiert. "Wir hatten insgesamt über 14.000 Besucher, die das Hessen-Musical mit Standing Ovations honoriert haben. Spotlight ist es gelungen, auf einzigartige Art und Weise Schlaglichter auf die hessische Geschichte mit ihren prägenden Persönlichkeiten zu werfen - in einer humorvollen Art und Weise."

Benedikt Kuhn hat das Musical "Der allmächtige Handkäs" mit initiiert…
Und abschließend macht Kuhn dazu deutlich: "Fulda ist neben vielen, vielen weiteren auch Musicalhauptstadt Deutschlands und Spotlight und die Jungs stellen hier was Unglaubliches auf die Beine, was nationales, internationales Niveau hat, und das hat man auch bei diesem Hessen-Musical gemerkt. Wer es verpasst hat, kann das am Sonntag nachholen – um 20:15 Uhr im Hessischen Rundfunk." (Moritz Pappert) +++ 


































































