Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Jungmeisterinnen und Jungmeister, die mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer anspruchsvollen Weiterbildung einen bedeutenden Meilenstein in ihrer beruflichen Laufbahn erreicht haben. Der Empfang würdigte dabei nicht nur die persönliche Leistung jedes Einzelnen, sondern auch die Bedeutung des Meisterbriefs für die Region: Er steht für Fachkompetenz, Ausbildungsbereitschaft und wirtschaftliche Stärke. Im Anschluss lud die Kreishandwerkerschaft zu einem Flying Buffet - darunter die Hessentagswurst "HetaWu" - sowie zu Live-Musik und persönlichen Begegnungen ein.

Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer.

Das Hessentagspaar: Vera und Max Dudyka.

Der neu gewählte Präsident der Handwerkskammer Kassel, Friseurmeister…

Landrat Bernd Woide.

Stadtbaurat Daniel Schreiner.

"Sie sind jetzt bereit für Ihre Zukunft und die Zukunft des Handwerks"…
Mit Kreishandwerksmeister Thorsten Krämer und Gästen wie Landrat Bernd Woide, Stadtbaurat Daniel Schreiner, Staatssekretär Michael Ruhl, tätig im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, dem Fuldaer Hessentagspaar - Max und Vera Dudyka - sowie dem frisch gewählten Präsidenten der Handwerkskammer Kassel, Friseurmeister Rolph Limbacher, wurde der Vormittag zu einem sichtbaren Zeichen dafür, welchen Stellenwert das Handwerk in Hessen hat.
Jung-Meisterinnen und Jung-Meister leisten Zukunftsbeitrag
"Ohne das Handwerk würde hier auf dem Hessentag und in unserem schönen Land Hessen herzlich wenig funktionieren. Und deshalb ist es absolut folgerichtig, dass wir heute - im Rahmen des Hessentags - diejenigen feiern, die dafür sorgen, dass das Handwerk auch in Zukunft seinen Beitrag leisten kann: nämlich Sie, liebe Jung-Meisterinnen und Jung-Meister", hob Kreishandwerksmeister Krämer in seiner Ansprache hervor. "Ich sehe hier ganz viele engagierte, qualifizierte und motivierte junge Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen", führte er weiter aus.

Das Hessentagspaar und Stadtbaurat Daniel Schreiner.




Auch aktuelle Probleme und Themen waren Teil seiner Ansprache: "Wir haben nicht nur einen Fachkräftemangel. Wir haben vor allem einen Mangel an Wertschätzung gegenüber beruflich qualifizierten Fachkräften. Deshalb brauchen wir dringend eine echte Gleichstellung von akademischer und beruflicher Bildung. Denn nur so kann ein Umdenken in den Köpfen der Menschen stattfinden." Ein Schritt in die richtige Richtung sei hierbei die erhöhte Aufstiegsprämie auf 3.500 Euro: "Mit diesem Signal stärkt Hessen die Bereitschaft junger Menschen, sich der Meisterprüfung zu stellen und einen entscheidenden Schritt hin zu einer Führungskraft in einem Betrieb oder zur Selbständigkeit zu gehen." Mit Glückwünschen an die Jung-Meisterinnen und Jung-Meister endete Krämer seine Rede.



Passend zum Hessentag richteten auch Max und Vera Dudyka ihre Glückwünsche an die 82 Meisterinnen und Meister sowie deren Liebste. "Sie haben viel Arbeit investiert, um hier heute ihren Meisterbrief empfangen zu dürfen." Als erholsame Belohnung liege für die beiden ein Gang über den Hessentag im Anschluss nahe. Im Anschluss gratulierte der Landrat: "Sie haben etwas Besonderes geschafft. Das ist eine klare Entscheidung für das Handwerk. Bleiben Sie der Region erhalten, um auch unser Handwerk hier zu stärken."



Der Empfang zeigte damit eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Meistertitel im regionalen Handwerk hat. Er steht für Qualität, Verantwortung und Zukunftsfähigkeit - und für Menschen, die bereit sind, ihren Beruf mit Können und Leidenschaft weiterzutragen. Für Krämer sind sie alle "Macherinnen und Macher in unserem Land." Mit vielen Glückwünschen, persönlichen Gesprächen und einem geselligen Ausklang wurde die Meisterfeier zu einem starken Zeichen dafür, dass das Handwerk in Fulda bestens aufgestellt ist und seine Zukunft aktiv gestaltet. (mis) +++
Weitere Bilder


















































































































