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Am Hessentag: Tausende feiern - doch das Handynetz geht in die Knie

Ein funktionierendes Handynetz auf dem Fuldaer Hessentag? Leider nicht immer vorhanden. | Fotos: Felix Weigl


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Zwischen Partylaune und Funkloch

Am Hessentag: Tausende feiern - doch das Handynetz geht in die Knie

Zehntausende Besucher strömen derzeit täglich auf das Hessentagsgelände in Fulda. Konzerte, Ausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen sorgen für volle Plätze und beste Stimmung. Doch bei einigen Besuchern macht sich zwischen Bühnen, Buden und Begegnungen auch Frust bemerkbar - und zwar beim Blick aufs Smartphone.

In den vergangenen Tagen erreichten die Redaktion von OSTHESSEN|NEWS mehrere Zuschriften von Lesern, die über Schwierigkeiten beim Mobilfunkempfang klagten. Besonders in den stark frequentierten Bereichen rund um die Innenstadt und die Veranstaltungsflächen sei das mobile Internet teilweise nur eingeschränkt nutzbar gewesen.

Warum der Handyempfang manchmal schwächelt

"Schon wieder kein Empfang", schrieb ein Leser kurz und knapp an die Redaktion. Ein anderer fragte mit einem Augenzwinkern: "Handyempfang? Tote Hose?"

Tatsächlich sind solche Probleme bei Großveranstaltungen keine Seltenheit. Wenn sich viele Tausend Menschen auf engem Raum aufhalten und gleichzeitig telefonieren, Nachrichten verschicken oder Videos hochladen, geraten Mobilfunknetze schnell an ihre Belastungsgrenzen. Dabei muss nicht zwangsläufig ein technischer Fehler vorliegen - häufig reicht die hohe Anzahl gleichzeitiger Nutzer aus, um die verfügbare Kapazität zeitweise auszureizen.

Zusätzliche Mobilfunkmasten für den Hessentag

Auch die Stadt Fulda hatte das Thema bereits vor Beginn des Hessentags im Blick. Nach Angaben der Veranstaltungsleitung wurden im Vorfeld zusätzliche Maßnahmen getroffen, um die Mobilfunkversorgung zu verbessern. "Die Arbeitsgruppe Infrastruktur hat sich vor dem Hessentag mit dem Thema Handy-Empfang beschäftigt und entsprechende Vorkehrungen getroffen", teilt die Stadt auf Nachfrage von O|N mit.

Dazu wurden für die Dauer des Landesfestes zwei zusätzliche Mobilfunkmasten errichtet. Diese befinden sich am Domplatz sowie im Bereich Rosengarten und sollen die vorhandene Infrastruktur entlasten.

Dennoch lassen sich Einschränkungen nicht vollständig vermeiden. "Wegen des enormen Besucheransturms und der entsprechenden Datennutzung auf der Veranstaltungsfläche kann es allerdings vorübergehend - und auch anbieterabhängig - zu Problemen bei der Netzkapazität kommen", erklärt die Stadt weiter. Von einem flächendeckenden Ausfall könne jedoch keine Rede sein.

Für die meisten Besucher dürfte der Hessentag trotz gelegentlicher Funklöcher vor allem eines bleiben: ein großes Fest der Begegnung - auch wenn die nächste WhatsApp-Nachricht vielleicht einmal ein paar Minuten länger unterwegs ist. (Constantin von Butler) +++