"An Hessen führt kein Weg vorbei", lautet seit Jahren der Slogan unseres Bundeslandes und das gilt nicht nur in geografischer Hinsicht, sondern auch in Sachen Humor. Das beweist am Montagabend Radiomoderator und Comedian Johannes Scherer auf dem Hessentag in Fulda. Im voll besetzten Polizeibistro im Hof des Vonderau Museums nimmt er seine Zuhörer mit auf eine Reise durch seine Karriere und die linguistische Bandbreite Hessens und sorgt damit bei den Besuchern für zahlreiche Lacher.
Johannes Scherer ist ein Mann der vielen Talente: Seit 1994 moderiert er beim hessischen Radiosender Hit Radio FFH regelmäßig den Morgen, sorgte dort viele Jahre lang - unter anderem an der Seite seines Kollegen Robert Treutel alias Bodo Bach - für humoristische Momente und ging mit ihm sowie auch allein mit Comedyprogrammen auf Tour. Auch in Fulda stand er bereits in der Vergangenheit auf der Bühne und war auch am Montag wieder einmal gern gesehener Gast in der Domstadt - dieses Mal auf dem Hessentag.
Johannes Scherer ist ein Mann der vielen Talente: Seit 1994 moderiert er beim hessischen Radiosender Hit Radio FFH regelmäßig den Morgen, sorgte dort viele Jahre lang - unter anderem an der Seite seines Kollegen Robert Treutel alias Bodo Bach - für humoristische Momente und ging mit ihm sowie auch allein mit Comedyprogrammen auf Tour. Auch in Fulda stand er bereits in der Vergangenheit auf der Bühne und war auch am Montag wieder einmal gern gesehener Gast in der Domstadt - dieses Mal auf dem Hessentag.

Voll besetzt sind die Bänke im Hof des Vonderau Museums


In seinem knapp zweistündigen Programm erzählt der 53-Jährige, der hessisch scheint wie der Handkäs hochstpersönlich, aber eigentlich aus dem schönen Unterfranken stammt, unterhaltsame Anekdoten aus seinem Leben und seiner Familie und zeichnet so manch skurriles Szenario. Sei es aus seiner Jugend als asthmatischer Sportmuffel, der von den Klassenkameraden und dem Chemie- und Sportlehrer Herrn Hellmann, auch genannt "Quälmann", gemobbt wird, bis er sein Talent für die Imitation von Dialekten entdeckt und so von der Lachnummer zum Unterhalter wird. Oder aber wenn er unverblümt von seinen Erlebnissen auf und abseits der hessischen Bühnen erzählt - Scherer versteht es, seine Zuhörer teils Tränen lachen zu lassen - wenngleich sie am Ende unsicher sein werden, welche dieser absurden Geschichten nun wahr und welche reine Fantasie waren.
Rhöner Ehrengast auf der Bühne
Mit Einlagen vom Norddeutschen bis zum Niederbayrischen, vom Kassler bis zum Vogelsberger Platt zeigt er seine ganze Bandbreite. Schlüpft linguistisch - auch dafür wurde er in seiner langen Radiokarriere bekannt - in verschiedenste Rollen wie die von Fußballer Lothar Matthäus oder Schauspiellegende Inge Meysel. Nur einen kann er selbsterklärt nicht imitieren: Und das ist aus gerechnet der Rhöner. Dafür jedoch holt er sich am Montag echte regionale Prominenz als Unterstützung auf die Bühne. Rhöner Mundart-Comedian Franz Habersack unterstützt Scherer auf der Bühne beim Einstudieren des hiesigen Zungenschlags und sorgt für weitere Lacher bei den begeisterten Gästen.


Aufgewachsen in Schöllkrippen, ist Scherer mit den Jahren vermutlich hessischer geworden als manch gebürtiger Hesse und war so auch schon auf so manchem Hessentag unterwegs. Er kennt sich aus. Umso größer das Lob, das er für Fulda hat: "Das hier ist einer der schönsten Hessentage, die ich erlebt habe." Kurze Wege, barockes Flair - Scherer ist begeistert von der föllschen Edition des Landesfestes. Und die Zuhörer im Polizeibistro sind begeistert von ihm und danken ihm für einen Abend toller Unterhaltung mit kräftigem Applaus. (Sabrina Ilona Teufel-Hesse) +++
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O|N-Fotograf Martin Engel ist parallel zur Veranstaltung unterwegs

















































































