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Boris Rhein: "Dieses Kulturfest ist ein Herzstück jedes Hessentages"

Kulturfest mit dem Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) | Fotos: Moritz Rös


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Musik, Tanz & Kulinarik im Polizei-Bistro

Boris Rhein: "Dieses Kulturfest ist ein Herzstück jedes Hessentages"

Das Kulturfest "Unsere Heimat Hessen – Musik, Tanz & Kulinarik der Deutschen aus dem östlichen Europa" lud am Samstag zu einer eindrucksvollen Reise durch Geschichte, Tradition und gelebte Identität der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler ein. Mit dabei war Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU).

Das Kulturfest bietet einen lebendigen Einblick in die kulturelle Vielfalt jener Menschen, die ihre Wurzeln beispielsweise in Schlesien, Siebenbürgen oder Kasachstan haben und heute Hessen ihre Heimat nennen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Rose-Lore Scholz, Kulturbeauftragte und stellvertretende Vorsitzende des BdV-Landesverbandes Hessen.



Außerdem mit dabei: das Hessentagspaar, CDU-Generalsekretär Leopold Born, Hessens Innenminister Dr. Roman Poseck, der Chef der Staatskanzlei Benedikt Kuhn, Staatssekretär Michael Ruhl, Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Bürgermeister Dag Wehner und viele mehr.

Die Besucherinnen und Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm: Tänze des Egerländer Volkstanzkreises Hessen und der Siebenbürgischen Tanzgruppe Neu-Isenburg und Pfungstadt sowie Gesang des russlanddeutschen Chors "Melodia", des Chors "Kalyna" und Musik der Siebenbürger Musikanten Rüsselsheim lassen kulturelles Erbe sichtbar und spürbar werden. Kulinarische Spezialitäten verwöhnen die Gäste und machen Kultur auch geschmacklich erfahrbar.



"Das zeigt, was unser Land stark macht"

Informationsstände boten außerdem Raum für Austausch, persönliche Geschichten und neue Perspektiven. Hier wird Vergangenheit greifbar, Gegenwart verständlich und Gemeinschaft gestärkt. Ein besonderer Höhepunkt des Festes war die Festrede des Hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU). "Dieses Kulturfest ist ein Herzstück jedes Hessentages. Das zeigt, was unser Land stark macht. Dieser kulturelle Reichtum und diese enorme Vielfalt. Am Ende ist es starker Zusammenhalt", so Rhein.

Und weiter erklärt er: "Bei uns ist jeder Mensch willkommen, das gilt besonders für die Menschen, die unsere demokratischen Werte teilen." Rhein macht klar: "Das Hessen von heute wäre ohne die Leistung der Vertriebenen nicht denkbar. Sie haben unser Land bereichert und mit angepackt." Das sei ein einzigartiger Einsatz für Menschenrechte.

Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte in seinem Grußwort: "Gerade Veranstaltungen wie das Kulturfest des BdV Hessen zeigen eindrucksvoll, was Hessen kennzeichnet und unser Land so lebens- und liebenswert macht: die Menschen, ihre Geschichten, ihre Kultur und ihre Traditionen. Unsere Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler sind dabei wertvolle Kulturträger. Sie bewahren wertvolle Bräuche, geben Erinnerungen weiter und leisten einen wichtigen Beitrag zu unserer gemeinsamen Identität."



"Heimat bedeutet ein Leben in Frieden und Rechtsstaatlichkeit"

Max Dudyka vom diesjährigen Hessentagspaar betont: "Es ist für uns ein besonderer Akt, hier zu sein. Meine Familie ist auch aus Oberschlesien hierher gekommen. Daher ist es eine besondere Ehre, hier zu stehen." Und seine Frau Vera ergänzt: "Ich finde es besonders schön, dass so viele Trachten hier getragen werden und wir bei diesem Termin mal nicht alleine in Tracht sind."

In seinen Abschlussworten zum Kulturfest dankte Landesbeauftragter Andreas Hofmeister allen Beteiligten für den gelungenen Nachmittag, der verdeutlicht habe, wie lebendig Verbände und Landsmannschaften die Erinnerungskultur pflegen und zukunftsgerichtet arbeiten. "Das Schicksal und die Leistungen der deutschen Heimatvertriebenen und (Spät-)Aussiedler sind Teil der deutschen und hessischen Geschichte. Bewusstsein für das, was war, und wie es dazu kam, ist ein wichtiges Fundament für unser friedliches Zusammenleben. Gerade im 80. Jubiläumsjahr unseres Bundeslandes Hessen gilt es auch, den Blick auf die Ankunft der Vertriebenentransporte vor 80 Jahren zu richten, nicht zuletzt in Fulda und der Region. Bei allen Herausforderungen und Verlusten ist am Ende vieles gut geworden, was schlussendlich auch als hoffnungsgebendes Motiv für heute und die Zukunft bleibt", betonte Andreas Hofmeister abschließend.

Abschließend macht Ministerpräsident Boris Rhein deutlich: "Heimat bedeutet ein Leben in Frieden und Rechtsstaatlichkeit. Hessen ist dann stark, wenn wir unsere Kultur und Werte lebendig halten." (Moritz Pappert) +++

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