Heute melde ich mich aus der Stadtpfarrkirche, die seit gestern Hessentagskirche auf dem Hessentag in Fulda ist. Selbst mir, der ich mit der Stadtpfarrkirche vertraut bin, kommen ganz neue Gefühle beim Betreten des Raumes. Schon beim Eintreten in die Herzmitte der Hessentagskirche spürt man, dass dieser Ort anders ist. Es ist kein gewöhnlicher Raum – es ist ein pulsierendes Zentrum voller Klang, Licht und Emotion. Alles scheint darauf ausgerichtet, das Herz zu berühren. "Im Herzen eins" ist hier nicht nur ein Motto, sondern ein Gefühl, das sich leise entfaltet und dann immer stärker wird.
Die multimedialen Inszenierungen "Herzkönig" und "Herzdame" ziehen einen sofort in ihren Bann. Lichtspiele tanzen über Wände, Klänge erfüllen den Raum, und plötzlich wird man Teil einer Geschichte. Besonders die "Herzdame", live gespielt, bringt eine Nähe hinein, die überrascht. Es sind keine fernen biblischen Erzählungen mehr – sie wirken lebendig, greifbar und irgendwie ganz persönlich. Währenddessen steigert sich Ravels "Bolero" unaufhaltsam, verwandelt sich, wächst – bis er sich schließlich in einen modernen Popsong verwandelt. Ein Moment, der unter die Haut geht und die eigene innere Bewegung widerspiegelt.
Zur Mittagszeit verändert sich die Atmosphäre. Beim "Herzklang am Mittag" übernimmt die Orgel die Führung. Die Klänge reichen von barocken Werken bis hin zu überraschend modernen Interpretationen. Die Musik füllt den Raum nicht nur – sie trägt. Man sitzt, hört, und merkt, wie sich Gedanken ordnen und der Alltag für einen Moment stillsteht.
Die multimedialen Inszenierungen "Herzkönig" und "Herzdame" ziehen einen sofort in ihren Bann. Lichtspiele tanzen über Wände, Klänge erfüllen den Raum, und plötzlich wird man Teil einer Geschichte. Besonders die "Herzdame", live gespielt, bringt eine Nähe hinein, die überrascht. Es sind keine fernen biblischen Erzählungen mehr – sie wirken lebendig, greifbar und irgendwie ganz persönlich. Währenddessen steigert sich Ravels "Bolero" unaufhaltsam, verwandelt sich, wächst – bis er sich schließlich in einen modernen Popsong verwandelt. Ein Moment, der unter die Haut geht und die eigene innere Bewegung widerspiegelt.
Zur Mittagszeit verändert sich die Atmosphäre. Beim "Herzklang am Mittag" übernimmt die Orgel die Führung. Die Klänge reichen von barocken Werken bis hin zu überraschend modernen Interpretationen. Die Musik füllt den Raum nicht nur – sie trägt. Man sitzt, hört, und merkt, wie sich Gedanken ordnen und der Alltag für einen Moment stillsteht.
Am späten Nachmittag versammeln sich Menschen draußen vor der Kirche zu den Posaunen-Serenaden. Die warmen, vollen Töne der Bläser schweben über den Platz. Es ist ein Moment des Innehaltens mitten im Trubel. Manche bleiben stehen, andere setzen sich, wieder andere summen leise mit. Für einen Augenblick entsteht Gemeinschaft – ganz ohne Worte.
Wenn der Tag sich dem Ende neigt, lädt der "Herzschlag – Impuls zur Nacht" ein. Die Stimmung wird ruhiger, sanfter. Musik, Worte und ein Segen begleiten den Übergang in die Nacht. Es ist, als würde der Tag behutsam verabschiedet. Viele sitzen still da, manche mit geschlossenen Augen. Man spürt: Hier darf man loslassen, reflektieren, einfach sein.
Die Herzmitte ist mehr als ein Programmpunkt auf dem Hessentag. Sie ist ein Erlebnisraum, ein Ort der Begegnung – mit anderen, mit Geschichten und vielleicht auch mit sich selbst. Wer hier war, nimmt etwas mit: ein Gefühl von Verbundenheit, einen Klang, ein Bild – oder einfach ein ruhiges, weites Herz. Komm doch einfach Mal vorbei!" (Stefan Buß)+++
Wenn der Tag sich dem Ende neigt, lädt der "Herzschlag – Impuls zur Nacht" ein. Die Stimmung wird ruhiger, sanfter. Musik, Worte und ein Segen begleiten den Übergang in die Nacht. Es ist, als würde der Tag behutsam verabschiedet. Viele sitzen still da, manche mit geschlossenen Augen. Man spürt: Hier darf man loslassen, reflektieren, einfach sein.
Die Herzmitte ist mehr als ein Programmpunkt auf dem Hessentag. Sie ist ein Erlebnisraum, ein Ort der Begegnung – mit anderen, mit Geschichten und vielleicht auch mit sich selbst. Wer hier war, nimmt etwas mit: ein Gefühl von Verbundenheit, einen Klang, ein Bild – oder einfach ein ruhiges, weites Herz. Komm doch einfach Mal vorbei!" (Stefan Buß)+++
Weitere Bilder

Stadtpfarrer Stefan Buß. | Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch




















































