Bei früheren Hessentagen war die Landesausstellung oft in eigens zu diesem Zweck errichteten temporären Hallen auf dem Festgelände zu finden, in Fulda wählt man hingegen die nachhaltige Lösung: nämlich Flächen im ehemaligen Kaufhaus, die für solche Ausstellungs- und Messezwecke bestens geeignet sind. Die Umbauarbeiten werden im Mai und Anfang Juni stattfinden.

Die Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), Daniel Freidhof (links) und Frank Volmer (rechts) mit den beiden Gastronomen Felix Wessling (2. von links) und Andreas Rau, die künftig das Café-Bistro "Gaston" (im Hintergrund) betreiben werden.
Der bislang an der Erdgeschossfläche Richtung Rabanusstraße beheimatete KARL-Pop-up-Store wird nach dem Hessentag in den hinteren Bereich Richtung Bahnhofstraße/Lindenstraße umziehen, der zwischenzeitlich als Corona-Impfzentrum und später u.a. als Ausstellungsfläche genutzt wurde. Die rund 1.000 Quadratmeter große Einzelhandelsfläche an der Fensterfront zur Rabanusstraße hin soll neu vermietet oder temporär mit unterschiedlichen Nutzungen bespielt werden.
Aber die SEG setzt auch auf Bewährtes: So soll die Kooperation mit dem Impro-Theater von Shaggy Schwarz, der mit Deutschlands zweitgrößtem Impro-Theater bereits seit Mai 2023 Mieter im ehemaligen Kerber-Areal ist, fortgeführt werden und natürlich auch der Vertrag mit dem Kulturdachgarten "Karlchen vom Dach", der jetzt schon im dritten Sommer einen belebenden Akzent für Fuldas Gastronomie-Szene setzt und auch die Weihnachtsmarktzeit mit einem besonderen Angebot bereichert. Im 3. Obergeschoss des ehemaligen Kerber-Haupthauses bleibt die Kinder-Akademie Fulda mit ihrem Angebot "KAF im KARL", einer bunten Erlebniswelt für die ganze Familie, auch künftig präsent. Ebenfalls sollen bewährte Formate wie etwa die Bildungsmesse, die Tattoo-Convention oder die Hochzeitsmesse Your Wedding Party auch weiterhin ihren Platz im KARL finden. Bereits im Juli 2026 ist der nächste Pop-up-Sale mit der Kult-Keramik von Motel a Miio geplant.

Vertreter der SEG und der Hausgemeinschaft tauschen sich bei Community-Treffens regelmäßig aus.
Es bleibt also spannend. Das "Stadtlabor"-Konzepthaus KARL ist weiterhin ein Ort, an dem kreative Konzepte ausprobiert werden können, solange eine langfristige Nachnutzung des Kaufhaus-Areals noch nicht abschließend konzipiert wurde.
Übrigens: Noch bis zum 30. April ist im Erdgeschoss die Ausstellung "KER-BER. Fulda kauft ein. 1958–1991" zu sehen. Später werden die großformativen Bildmotive aus der Ausstellung in der Passage ("Wurstgasse") Richtung Nebeneingang zu sehen sein. (ems/pm) +++













































