Brot essen kann jeder, aber machen …? Für den Hessentag treffen die Bäckereien schon einige Vorbereitungen. | Symbolbild: O|N/ Carina Jirsch
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Hessen-Weck und Schwartenmagen
Bald wird es ernst: Pappert und Happ bereiten sich auf Hessentag vor
Der Hessentag rückt immer näher und mit erhöhtem Besucheraufkommen in der Barockstadt stehen auch die lokalen Bäckereien vor einer Mammutaufgabe. Wie können die bald heranströmenden Menschenmassen mit leckeren Backwaren aus der Region versorgt werden? Und noch viel wichtiger: Sind für den bald anstehenden Hessentag auch Specials geplant? Wir haben sowohl bei der Bäckerei Happ als auch bei der Bäckerei Pappert nachgefragt, wie die Vorbereitungen laufen und was die Hessen im Juni erwartet.
Happ möchte zum Hessentag einen echten Klassiker in das Sortiment aufnehmen. | Foto: Philipp Gerhard
Pappert und Happ sind die zwei größten Anbieter, wenn es um Backwaren aus der Region Osthessen geht. Schon seit Jahrzehnten stehen beide Unternehmen für Qualität sowie Regionalität und sind aus den Städten und Supermärkten der Region kaum noch wegzudenken.
Pappert und Happ locken mit regionalen Spezialitäten und Klassikern
Unmengen an Brot und Brötchen dürften zum Hessentag über Fuldas Ladentheken gehen. | Symbolbild: O|N/ Carina Jirsch
Die Brüder Michael und Christoph Happ führen die Bäckerei schon in dritter Generation | Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch
Für alle Gäste der Stadt Fulda gibt es natürlich einige Köstlichkeiten zu probieren. Auch ein echter Hessentags-Klassiker kommt im Sommer in die Fuldaer Filialen der Bäckerei Happ zurück. "Wir bringen den Hessen-Weck zurück, den gab es damals schon 1990 zum letzten Hessentag in Fulda", verriet Julia Happ. Das Brötchen wurde genauso wie damals testweise gebacken und auch Jahre später noch immer für gut befunden.
Bei der Bäckerei Pappert verriet man in Hinblick auf Specials zum Hessentag noch nicht allzu viel: "Wir sind insgesamt schon eine sehr rhönerische Bäckerei und haben Sachen, die nach Hessen und der Rhön schmecken", betonte Thomas Bertz und stellte in diesem Zusammenhang als regionale Spezialität das klassische Pappert-Schwartenmagen-Brötchen heraus. Es werde laut Bertz weitere Besonderheiten geben, die aber aktuell ein Geheimnis bleiben sollen – es bleibt also spannend!
Die Vorfreude ist riesig, doch es gibt noch viel zu tun
Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch
Pappert steht auch über die Grenzen des Landkreises Fuldas hinweg für qualitatives Backhandwerk | Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch
Thomas Bertz, Leiter Kommunikation und Marketing bei Papperts.
Beide Bäckereien stecken aktuell mitten in den Vorbereitungen für den Hessentag und freuen sich schon jetzt gigantisch darüber, Teil dieser Festtage sein zu können. Das Tagesgeschäft in der Innenstadt dürfte insbesondere bei der Pappert-Filiale am Bahnhof und dem Happ-Café am Universitätsplatz ab dem 12. Juni eine erhöhte Besucherzahl erwarten.
Vor allem an Hotspots könnte sich also der Absatz deutlich steigern – eine genaue Zahl, wie viele Brote, Brötchen oder Kuchenstücke mehr produziert werden, ist allerdings noch nicht absehbar. "Wir produzieren immer frisch, somit müssen wir schauen, wie sich die Lage entwickelt", erklärte Julia Happ gegenüber OSTHESSEN|NEWS. Auch Thomas Bertz konnte als Sprecher für die Bäckerei Pappert noch keine genaue Prognose abgeben.
Der Hessentag findet 2026 in Fulda statt.
Die Besucher des Hessentags können sich also in weniger als zwei Monaten nicht nur auf musikalische Highlights und beste Feierstimmung in der Barockstadt freuen, sondern auch auf regionale Backkunst, die nicht nur lecker, sondern auch "Foll hessisch" schmeckt. Mit starken Marken und traditioneller Handwerkskunst ist Fulda und die Umgebung somit bestens aufgestellt. (pg) +++
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