Gemeinsam mit der Stadt Fulda präsentiert das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation erstmals eine "KI-Welt" auf 1.500 Quadratmetern im Untergeschoss des Konzeptkaufhauses Karl, dem Treffpunkt Hessen auf dem Hessentag. Zehn Tage lang können Besucher jeden Alters interaktive Exponate und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz entdecken und selbst ausprobieren.
Zur Eröffnung der "KI-Welt" am 12. Juni 2026 um 15:30 Uhr stellen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld ausgewählte. mobile Exponate auf der Bühne des Treffpunkts Hessen vor. Willi Weitzel ("Willi wills wissen") moderiert die Veranstaltung.
"Mit der KI-Welt auf dem Hessentag wird Künstliche Intelligenz erlebbar. Sie zeigt die Chancen und den Nutzen der KI für den Alltag der Menschen", erklärt Digitalministerin Sinemus. Von der Idee war auch Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld sofort überzeugt. "Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil unseres Alltags. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen mit ihren Möglichkeiten und Herausforderungen auseinandersetzen. Die KI-Welt bietet dafür die ideale Gelegenheit."

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Besucher können auf 1.500 Quadratmetern zahlreiche Anwendungen selbst testen und mit Experten über Chancen und Risiken von KI ins Gespräch kommen. Um Künstliche Intelligenz für alle erlebbar zu machen, bringt Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus seit 2024 mit ihrer "KI-Tour" die Technologie auf Marktplätze und in Innenstädte in ganz Hessen. Die "KI-Welt" im Treffpunkt Hessen setzt diesen Ansatz fort.
Mehr als 20 Exponate und Mitmachstationen laden zum Ausprobieren ein. Beispielsweise zeigen Roboter, wie sie in Hotels und Gaststätten unterstützen oder Seniorinnen und Senioren unterhalten. Ein großes Thema ist Künstliche Intelligenz in der Medizin. Ein KI-Avatar des Universitätsklinikums Gießen und Marburg informiert Patientinnen und Patienten mehrsprachig und barrierefrei und soll in Notaufnahmen2 getestet werden. Den OP-Roboter "DaVinci" des Klinikums Fulda können Besucherinnen und Besucher in der KI-Welt selbst ausprobieren und erleben, wie er menschliche Handbewegungen in Echtzeit und mit mikroskopischer Präzision umsetzt. Der soziale Roboter "Furhat" ungiert als Schnittstelle zwischen Menschen und Künstlicher Intelligenz und kommuniziert in 40 Sprachen.

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Nicht so kuschelig wie echte Hunde, dafür sehr nützlich: Roboterhunde. Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) erforscht, wie sie im Katastrophenfall Menschen aufspüren oder Medikamente in entlegene Gebiete bringen können; ein Sicherheitsunternehmen zeigt, wie sie als Wachhunde eingesetzt werden könnten. Ein Exponat verdeutlicht den Energieverbrauch von KI, indem Besucher die Energie für ihre Prompts auf einem Ergometer erzeugen müssen. Eine Video-Installation – ein Zusammenschnitt der kürzlich im Museum für Kommunikation in Frankfurt eröffneten Ausstellung "20+1: Zwanzig und (d)eine Perspektive auf Künstliche Intelligenz" - zeigt außerdem 20 Antworten von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Bildung auf Fragen rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Der "Digitruck" der Hessischen Landesregierung, der während des Hessentags auf dem Universitätsplatz Halt macht, ist ebenfalls Teil der "KI-Welt" und bietet KI-Projekte für Kinder und Jugendliche an.
Die KI-Welt ist während des Hessentags vom 12. bis 21. Juni täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei! +++