Für Kuhn steht fest: Fulda bringt alles mit, was eine Hessentagsstadt braucht. Die Mischung aus Tradition, Gastfreundschaft und Innovationsfreude sei außergewöhnlich. Passenderweise fand das Interview mit dem O|N-Chef mitten in der Fulda-Aue statt - dort, wo der Hessentag aktuell immer sichtbarer wird. Besonders rund um die Sonderschau 'Der Natur auf der Spur' laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Derzeit entsteht dort das große Diorama-Zelt, ergänzt durch weitere kleinere Bauwerke, die den naturverbundenen Charakter des Areals unterstreichen sollen. Genau dort sprach Kuhn über die besondere Rolle Fuldas als Gastgeberstadt.

Fulda bringt alles mit, was eine Hessentagsstadt braucht. Das sagt Benedikt Kuhn (CDU), Chef der Hessischen Staatskanzlei. Er spricht im exklusiven O|N-Interview über die besondere Bedeutung des Hessentag 2026 für Fulda und ganz Hessen. | Fotos: Hendrik Urbin
Persönlicher Austausch statt digitaler Distanz
Mit mehr als 1.200 Veranstaltungen wartet das Landesfest auf ein riesiges Programm. Neben großen Konzerten, Treffpunkten des Landes und politischen Begegnungen freut sich Benedikt Kuhn vor allem auf die enorme Vielfalt des Hessentags. "Ich freue mich auf das Hessen-Musical, auf die sportlichen Aktivitäten und auf die vielen Formate für Familien", erklärte der Chef der Staatskanzlei im Gespräch mit Christian P. Stadtfeld. Auch die traditionsreiche Sonderschau 'Der Natur auf der Spur' gehöre für ihn fest zum Hessentag dazu. Dort entstehe aktuell in der Fulda-Aue ein besonderer Bereich, der Natur, Umwelt und regionale Themen in den Mittelpunkt rückt."Der Hessentag ist das Gegenteil von Filterblasen"
Der Staatssekretär sprach dabei auch offen über gesellschaftliche Entwicklungen und die Bedeutung von Austausch. "Wenn ich nur unter meinesgleichen unterwegs bin, verliere ich das Gefühl dafür, was eigentlich gerecht ist", erklärte Kuhn. Der Hessentag schaffe dagegen Räume für Gespräche und Begegnungen. "Der Hessentag ist genau das Gegenteil von Filterblasen." Gerade weil dort verschiedenste Menschen aufeinandertreffen würden, entstehe Offenheit für neue Perspektiven. "Hier muss man sich auf etwas anderes einlassen, hier darf man sich auf etwas anderes einlassen. Das wird bunt, das wird wild und toll."
Benedikt Kuhn sieht Fulda als perfekten Gastgeber für den Hessentag 2026.

O|N-Geschäftsführer und Chefredakteur Christian P. Stadtfeld trifft Benedikt Kuhn mitten in der Fulda-Aue zum exklusiven Interview über den Hessentag.

Mehr als 1.200 Veranstaltungen sollen den Hessentag 2026 zu einem der größten Landesfeste Deutschlands machen.
Kuhn: Der Hessentag prägt Städte bis heute
Doch nicht nur gesellschaftlich, sondern auch wirtschaftlich sieht Benedikt Kuhn große Chancen für Fulda und die gesamte Region. Der Hessentag bringe Investitionen, neue Infrastruktur und nachhaltige Impulse mit sich. Gleichzeitig bleibe vor allem das Gemeinschaftsgefühl langfristig erhalten. "Wenn ich mich mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern vergangener Hessentage unterhalte, berichten alle, dass der Hessentag die Menschen in ihrer Stadt bis heute prägt."
Benedikt Kuhn lobt besonders das ehrenamtliche Engagement und die Gastfreundschaft in Fulda.



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Fulda ist mehr als barocke Fassaden, historische Plätze und traditionsreiche Veranstaltungen – die Domstadt lebt durch die Menschen, die diese Stadt jeden Tag gestalten. | Symbolfoto: O|N/Marvin Myketin















































