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Hessentag 2026 in Fulda

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Welche Straßen gesperrt werden - und was Anwohner jetzt tun müssen

Noch knapp zwei Monate, dann verwandelt sich Fuldas Innenstadt in eine riesige Festmeile: Vom 12. bis 21. Juni gastiert der Hessentag in der Domstadt - und mit Hunderttausenden Besuchern kommen auch massive Verkehrseinschränkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner zu. | Fotos: Moritz Bindewald


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Hessentag in der "Oberstadt"

Welche Straßen gesperrt werden - und was Anwohner jetzt tun müssen

Noch knapp zwei Monate, dann verwandelt sich Fuldas Innenstadt in eine riesige Festmeile: Vom 12. bis 21. Juni gastiert der Hessentag in der Domstadt – und mit Hunderttausenden Besuchern kommen auch massive Verkehrseinschränkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner zu. Um frühzeitig zu informieren, lud die Stadt Fulda am Montagabend zum ersten von zwei Informationsabenden in den Fürstensaal des Stadtschlosses ein – rund 50 Interessierte folgten der Einladung.

Thomas Flügel, Chef der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Fulda, machte dabei deutlich, dass man bewusst einen anderen Weg gehe als andere Hessentagsstädte: "Andere Städte haben über die gesamte Innenstadt eine Glocke gelegt, das wollen wir bewusst nicht. Dennoch müssen wir Teile sperren." Hessentagsbeauftragter Dominik Höhl konnte die Anwesenden zugleich in einem wichtigen Punkt beruhigen: Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst seien auf die Sperrungen und die besonderen Gegebenheiten eingestellt – und seien "gegebenenfalls schneller vor Ort als im Normalfall".

Thomas Flügel, Chef der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Fulda

Thomas Flügel, Chef der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Fulda

Hessentagsbeauftragter Dominik Höhl

Hessentagsbeauftragter Dominik Höhl

Wichtig zu wissen: Die Einschränkungen beginnen nicht erst mit dem Hessentag selbst. Bereits rund zehn bis vierzehn Tage vor dem offiziellen Veranstaltungsstart – und noch etwa eine Woche danach – ist aufgrund der Auf- und Abbauarbeiten mit verkehrlichen Beeinträchtigungen zu rechnen.

Hier die Ansicht für die Oberstadt. | Karte: Stadt Fulda

Hier die Ansicht für die Oberstadt. | Karte: Stadt Fulda

Drei Zonen, drei Regelungen Die Stadt unterscheidet drei farblich markierte Bereiche mit jeweils unterschiedlichen Zufahrtsregelungen.

Roter Bereich: Hier ist die Ein- und Ausfahrt täglich nur zwischen 01:00 und 09:00 Uhr möglich. Im Bereich der Domplatzkonzerte - rund um Wilhelmstraße und Kanalstraße - ist die Zufahrt voraussichtlich bis 16:00 Uhr möglich. Wer einen privaten Stellplatz in diesem Bereich hat, den die Stadt während der Veranstaltungszeiten nicht erreichen kann, dem bemüht sich die Stadt um einen Ersatzparkplatz.

Folgende Straßen sind im roten Bereich während des Hessentages gesperrt: Abtstor 2-7, Am alten Schlachthof 2, 4, 6 und 8, Am Hopfengarten, Am Rosengarten 4, Bahnhofstraße (Fußgängerzone), Bonifatiusplatz, Borgiasplatz, Buttermarkt (Fußgängerzone), Eduard-Schick-Platz, Friedrichstraße, Heinrichstraße 6-12 und 15-19, Hinterburg 2 und 4, Jesuitenplatz, Johannes-Dyba-Allee, Johannisstraße ab Hornungsbrücke, Kanalstraße 1b-26, Königstraße 2, 38 sowie 3, 5 und 5a, Lindenstraße 11-17, Luckenberg, Marktstraße (Fußgängerzone), Michaelsberg, Mühlenstraße, Nonnengasse, Pauluspromenade, Pfandhausstraße, Rittergasse, Rosengasse, Schulstraße, Severiberg, Steinweg (Fußgängerzone), St.-Laurentius-Straße, Universitätsstraße 1 sowie Unterm Heilig-Kreuz.

Grüner Bereich: Die Einfahrt ist hier zwischen 09:00 und 01:00 Uhr nur mit einer Zufahrtsberechtigung möglich. Im Bereich Bahnhof/ZOB endet die uneingeschränkte Zufahrt bereits um 07:00 Uhr. Betroffen sind: Am Bahnhof 1-3, Kurfürstenstraße 36-38, Rabanusstraße, Schlossstraße sowie Sturmiusstraße 2-12 – jeweils nur für Berechtigte.

Rosa Bereich: Täglich von 16:00 bis 01:00 Uhr gesperrt. Betroffen sind Domdechanei, Habsburgergasse, Kanalstraße 2-8 sowie Wilhelmstraße 1-3 und 2-8.

Außerhalb der Veranstaltungsflächen bleiben die Straßen grundsätzlich befahrbar. Die fußläufige Erreichbarkeit aller Einrichtungen, Arztpraxen und Geschäfte ist laut Stadt zu jeder Zeit uneingeschränkt gewährleistet. Alle Parkplätze und Parkhäuser außerhalb der Veranstaltungsflächen können uneingeschränkt genutzt werden. Die öffentlichen Parkstreifen in den umliegenden Straßen bleiben weitestgehend bestehen – sie stehen beispielsweise auch Pflegediensten zur Verfügung.

Betreiber von Arzt- und Physiotherapiepraxen sowie Geschäfte und weitere Einrichtungen im Veranstaltungsbereich sind bereits informiert und stellen sich auf die veränderte Situation ein. Auch Logistikdienstleister wie die Post wurden frühzeitig eingebunden.

Für unabdingbare Notfälle – etwa Handwerker oder Krankenfahrten – werden im Einzelfall individuelle Lösungen geprüft.

Für bestimmte Straßen kann eine Zufahrtsberechtigung beantragt werden.

Für bestimmte Straßen kann eine Zufahrtsberechtigung beantragt werden.

Zufahrtsberechtigung - ab sofort beantragen Wer eine Zufahrtsberechtigung für den grünen Bereich benötigt, kann diese ab sofort beantragen - entweder formlos per E-Mail an [email protected] oder persönlich im Stadtschloss, Zimmer B 207 (2. Stock). Die Sprechzeiten vor Ort sind:
  • Mo, Mi: 8:30-12:30 Uhr
  • Do: 8:30-12:30 Uhr und 14:00-16:00 Uhr
  • Fr: 8:30-13:00 Uhr
Erforderlich sind Name und Anschrift, das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs, eine kurze Begründung mit Nachweis (etwa Mietvertrag) sowie eine Rufnummer oder E-Mail-Adresse. Die Berechtigungen werden durch einen Sicherheitsdienst kontrolliert und müssen im Fahrzeug gut sichtbar mitgeführt werden.

ÖPNV dringend empfohlen - kostenloser Shuttle-Verkehr

Wer von außerhalb zum Hessentag anreist, sollte auf den ÖPNV setzen: Aufgrund des erwarteten hohen Verkehrsaufkommens ist mit einer starken Auslastung der Parkkapazitäten zu rechnen. Beide Busbahnhöfe – ZOB und Heertorplatz – bleiben während des Hessentages in Betrieb. Zusätzlich werden drei Shuttle-Linien eingerichtet, die die Veranstaltungsbereiche untereinander und mit den Besucherparkplätzen verbinden. Diese können von Gästen wie auch von Bürgerinnen und Bürgern kostenlos genutzt werden.

Die Hessentagsstraße selbst ist während der Veranstaltung für den Fahrzeugverkehr gesperrt – das gilt ausdrücklich auch für Fahrräder, E-Räder und E-Roller. Für die Hauptfernradwege R1, R2 und R3 werden entsprechende Umleitungen ausgeschildert.

Hilfe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Für mobilitätseingeschränkte und hochbetagte Personen, die im gesperrten Bereich wohnen oder dort Termine wahrnehmen müssen, richtet die Stadt einen kostenfreien ehrenamtlichen Fahrdienst ein. Dieser ist unter 0661/102 3030 erreichbar. Darüber hinaus werden in unmittelbarer Nähe der Veranstaltungsflächen zusätzliche Ladezonen und Schwerbehinderten-Parkplätze eingerichtet. Ein weiterer Taxenstand entsteht in der Rabanusstraße im grünen Bereich.

Am Dienstag: Infoabend für die Unterstadt Der Montagabend richtete sich an die Bewohnerinnen und Bewohner der Oberstadt. Wer in der Unterstadt wohnt – also westlich der Rabanusstraße bis zur Fulda-Aue, rund um Domplatz, Peterstor, Buttermarkt, Brauhaus­straße oder Robert-Kircher-Straße – ist zum zweiten Informationsabend am Dienstag um 18 Uhr eingeladen. Auch dieser findet im Fürstensaal des Stadtschlosses statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Straßenverkehr und Parken für individuelle Fragen zur Verfügung. (mmb) +++

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