Auf dem Hessentag 2026 in der Domstadt gibt es ein absolutes Novum: Eine KI-Straße! Am Mittwochvormittag war die Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Prof. Dr. Kristina Sinemus (CDU), zu Gast in Fulda und stellte das Projekt vor. Bei einem Treffen der Fuldaer Hessentagsvertreter mit Sinemus im Standort des hessischen IT-Dienstleisters ekom21 im Karl-Konzepthaus wurde die KI-Straße mit ihren Stationen vorgestellt.


Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) und die Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, Prof. Dr. Kristina Sinemus

Dominik Höhl, einer der drei zentralen Hessentagsbeauftragten
Zu dem Treffen im ekom21 waren der Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU), Dominik Höhl und Jürgen Peter, zwei der Hessentagsbeauftragten, sowie Michael Wilhelm, Vorstand Administration beim Klinikum Fulda, und der Landtagsabgeordnete Sebastian Müller gekommen. Patrick Lehmann von ekom21führte die Gruppe durch die knapp 600 Quadratmeter des Unternehmens und stellte die modernen und digitalen diversen Arbeitsmöglichkeiten vor. "Wir haben einen Arbeitsort geschaffen, an dem Austausch, Vernetzung und digitale Zusammenarbeit möglich sind", so Lehmann.

Einer der Klinikumsvorstände, Michael Wilhelm


Mit der Idee des Digitalministeriums, eine KI-Straße erstmals beim Hessentag zu präsentieren, gibt es in der Domstadt ein absolutes Novum. "Dieses Projekt verstehen wir nicht nur als Einzelaktion, sondern als Teil einer gesamten Wertschöpfungskette, die wir bewusst mitdenken und weiterentwickeln wollen", sagte Sinemus. "Ein zentraler Bestandteil wird der Digital-Track sein. Dort werden wir insbesondere Bildungsangebote für Grundschülerinnen und Grundschüler schaffen - zum Beispiel, indem wir gemeinsam kleine Roboter bauen oder zeigen, wie KI beim Filmschnitt eingesetzt werden kann".



Mehr Dynamik in der Verwaltungsdigitalisierung
Gleichzeitig solle sich aber auch einem der wichtigsten Themen gewidmet werden: "Wie schaffen wir mehr Dynamik in der Verwaltungsdigitalisierung? Wie gelingt es, in allen Kommunen ein digitales Rathaus zu etablieren, das dennoch weiterhin analoge Zugänge ermöglicht?", fragte die Ministerin. Sie ergänzte: "Dabei ist ein kommunal sehr naher und bedeutender Partner die ekom21. Mit ihr lassen sich Themen der Verwaltungsdigitalisierung praxisnah und umsetzungsstark realisieren - nicht nur in Fulda, sondern in ganz Hessen".



"Dieser Ort wird den Startpunkt des Hessentages markieren und soll ein Platz sein, an dem Innovation und Digitalisierung erlebbar werden. Gerade mit Blick auf die Tradition des Hessentages möchten wir hier besonders die Innovationen der Zukunft in den Vordergrund stellen", sagte Wingenfeld und ergänzte: "Wir sind sehr dankbar, dass Kristina Sinemus diese Rolle übernimmt. Sie ist eine echte Motivatorin und in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterin - nicht nur im Land Hessen. Mit ihrem Haus wird sie auch hier wichtige neue Impulse setzen."



Mit ekom21 solle die KI-Straße erlebbar und sichtbar gemacht werden. Dabei solle es diverse Schwerpunkte, darunter auch "KI und Gesundheit" oder humanoide Roboter geben. Das dabei immer wichtigste Mantra "Digitalisierung soll Menschen nutzen, nicht umgekehrt", sind sich Wingenfeld und Sinemus einig. (kg) +++ 
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