Hessentag in Fulda

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Hessentag 2026 in Fulda

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Homestory beim Hessentags-Traumpaar Vera und Max Dudyka

Seit sie sich beim Casting durchgesetzt haben, ist viel im Leben von Vera und Max Dudyka passiert: Sie sind Eltern geworden und arbeiten nun auch in Fulda | Fotos: Carina Jirsch


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"Wir sind eigentlich Nobodys"

Homestory beim Hessentags-Traumpaar Vera und Max Dudyka

Wer Vera und Max Dudyka als Hessentags-Paar erlebt, der hat keinerlei Zweifel daran, dass diese beiden Menschen die Idealbesetzung für ihre Rolle sind. Sympathisch, authentisch und mit einer großen Portion Liebe für ihre Heimat vertreten sie bereits jetzt - noch bevor der Hessentag nächstes Jahr in die Domstadt kommt - Fulda auf Events in der Region und auch darüber hinaus. Ihre Outfits verbinden das barocke Erbe der Stadt mit Moderne, ihre gemeinsame Erscheinung verbindet wiederum die Bedeutsamkeit der Institution Hessentag mit zwei nahbaren Persönlichkeiten. OSTHESSEN|NEWS hat sie zum Gespräch in ihrem Zuhause besuchen dürfen.

Bereits 2021 sollten Vera und Max Dudyka die Stadt als Hessentags-Paar in der Öffentlichkeit repräsentieren. Dafür hatten sie sich in einem Casting gegen 18 andere Bewerber durchgesetzt. Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen jedoch, musste die Veranstaltung zum Bedauern vieler Menschen in der Region und auch des Paares verschoben werden. Doch nun ist es 2026 endlich so weit: Der Hessentag kommt wieder nach Fulda. Zum ersten Mal seit dem Jahr 1990 richtet die Stadt das Landesfest aus.
Ein tolles Team: Vera und Max ergänzen einander wunderbar

Ein tolles Team: Vera und Max ergänzen einander wunderbar

Die 34-jährige Vera Dudyka erinnert sich gern an ihren Auftritt beim Hessentag 2000 in Hünfeld mit Rolf Zuckowski

Die 34-jährige Vera Dudyka erinnert sich gern an ihren Auftritt beim Hessentag 2000 in Hünfeld mit Rolf Zuckowski


"Wir sind eigentlich Nobodys", sagt Max Dudyka, wenn man ihn fragt, warum gerade seine Frau Vera und er zum Hessentags-Paar gekürt worden sind. Zwar sind sie emotional stark mit ihrer Heimat verbunden, wohnen im Herzen der Stadt und möchten dort auch bleiben, doch sie sind eben keine klassischen Vereins-Persönlichkeiten, wie man sie vielleicht zuerst in diesem Amt erwarten würde. Aber vielleicht ist es auch gerade das, was sie zu solch geeigneten Repräsentanten für Fulda beim Hessentag macht. Vera und Max haben eine zweijährige Tochter namens Flora, stehen beide im Berufsleben, waren beide beruflich lange im Rhein-Main-Gebiet beschäftigt und sehen die Stadt und Region so eben auch aus den Augen derer, die von außerhalb hierherkommen.

Zwei, die Spaß zusammen haben

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Ohne Erfolgserwartungen beworben

Und auch ihr Weg zum Amt des Hessentags-Paares selbst war nicht unbedingt der klassische. "Meine Mutter hat die Ausschreibung gelesen und gesagt 'Hier, das wäre doch was für euch', aber ich habe gesagt, dass ich nicht in den Vordergrund, nicht auf die Bühne möchte", erzählt Max mit Blick auf die Anmeldung zum Casting. Doch wie das so ist, seiner Mutter kann man meist schlecht einen Wunsch abschlagen. Zum Geburtstag der Mama kurze Zeit später entschloss sich das Paar - ohne jegliche Erfolgserwartungen - ihr seine Anmeldung zum Casting zum Geschenk zu machen. "Das werden wir nie", erinnert sich Vera im Gespräch an ihre damaligen Gedanken. Dass sie einige Jahre später als Hessentags-Paar fungieren würden, war für sie ausgeschlossen.

Monika Kowoll-Ferger, Pressesprecherin der Stadt Fulda ist Teil des tollen Teams, das Fuldas Hessentags-Paar unterstützt

Monika Kowoll-Ferger, Pressesprecherin der Stadt Fulda ist Teil des tollen Teams, das Fuldas Hessentags-Paar unterstützt


Auch am Tag des Castings selbst stand das Vorhaben zunächst unter keinem guten Stern. "Wir haben uns auf dem Weg noch total in die Haare gekriegt", erzählt Max. Gestresst steckte er im Stau fest und war schon fast so weit, alles abzusagen. Doch Vera bestand darauf, dass sie den Termin einhalten. Gut so, denn kaum angekommen, wendete sich das Blatt. "Dann ist Max in Glanz und Gloria aufgestanden", erinnert sich die 34-Jährige mit einem Schmunzeln an den Moment. Als sei nichts gewesen, präsentierte er sie beide im Casting-Raum. Eine Fähigkeit, die Vera an ihrem Mann bewundert. "Das kann er einfach."

"Vera ist auf der Bühne unschlagbar"

Sie setzen sich gegen alle Mitbewerber durch und fühlen sich heute in ihrer Rolle überhaupt nicht mehr fremd, sondern vielmehr pudelwohl. Während Max beim Casting in seinem Element war, gewinnt nun Vera die Herzen der Menschen. "Sie ist auf der Bühne unschlagbar", schwärmt er. "Das macht sie wirklich so gut!" Seine Welt sei das noch nicht ganz, aber er arbeite daran. Doch ihre absolute Stärke als Paar, da sind sie sich einig, liegt vor allem darin, dass sie einander so gut ergänzen, einander an schlechten Tagen auffangen, an guten noch mehr motivieren. Für die sicherlich sehr schönen, aber auch stressigen zehn Tage im kommenden Jahr sind das beste Voraussetzungen.
Auch O|N-Redakteurin Sabrina Teufel-Hesse hatte viel Spaß beim Interview

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Fragt man das Paar nach seinem bisher schönsten Hessentags-Moment, liegt dieser bei Vera schon weit in der Vergangenheit und ist doch bis heute nicht verblasst. Noch zu Schulzeiten, damals als Neunjährige, stand sie beim Hessentag im Jahr 2000 in Hünfeld mit Rolf Zuckowski auf der Bühne. Mit dem Chor ihrer damaligen Grundschule war sie eingeladen, den Auftritt des Musikers zu begleiten und durfte dann sogar ein Solo singen. Noch heute leuchten ihre Augen, tritt ein strahlendes Lächeln auf ihre Lippen, wenn sie davon erzählt.

Max hingegen freut sich vor allem auf das, was sie im kommenden Jahr erwartet. Seit sie wissen, dass sie Fuldas Hessentags-Repräsentanten sind, waren sie natürlich auch auf anderen Hessentagen, haben viele der früheren und aktuellen Hessentags-Paare kennenlernen dürfen und sind begeistert, aber auch ehrfürchtig. Mit Blick auf das Landesfest in Bad Vilbel vor einigen Wochen gesteht Vera: "Da sind bei mir die Emotionen mal kurz übergekocht und mir kamen die Tränen." So ergriffen sei sie vom Auftritt und der Freude des dortigen Hessentags-Paares gewesen und so sehr hätten sie die vielen Eindrücke begeistert und ihre Vorfreude noch verstärkt. Auch das Bad Vilbeler Paar hatte durch die Pandemie länger auf seinen Hessentag warten müssen als geplant. Doch nun wird alles nachgeholt. "Es war schade, dass 2021 der Hessentag abgesagt wurde, aber so haben wir auch viel Zeit gehabt, zu lernen", sagt der 36-jährige Max heute.


Während Fulda sich bereit macht für das große Fest im Sommer 2026, laufen auch beim Ehepaar Dudyka die Vorbereitungen auf Hochtouren. Ihre Outfits, die sich mittlerweile wie eine zweite Haut anfühlen, werden stetig weiter optimiert - die passenden Einlagen für die Schuhe werden besorgt oder leichtere Blusen und Hemden bestellt, damit sich alles noch besser anfühlt. Und sogar eine leichtere, luftigere Variante, jedoch im Stil passend zum bisherigen Look, soll es noch geben. Alle Voraussetzungen dafür, dass Vera und Max Dudyka im Juni 2026 endlich ihren lang ersehnten Hessentag mit den Menschen feiern und auch genießen können, sind also gegeben. (Sabrina Ilona Teufel-Hesse) +++

Fulda zählt runter – der Hessentag kommt!

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